Cat-Factor: Realität oder Fiktion – Ein (teilweise) autorisiertes Spacebase Startopia Exposé

Katzen sind schon von Urzeiten an eine bewundernswerte Spezies. Die Eigenarten der Felidae faszinieren daher nicht nur ihre Mitmenschen auf der Erde, sondern auch die Bewohner und Langzeit-Mitarbeiter der Spacebase Startopia. Diese haben ebenfalls eine Schwäche für die schnurrenden, niedlich-flauschigen Chaos-Monster an Bord der Station.

Aufgrund der endlosen Anzahl unterschiedlichster Sichtungen und Geschichten, welche mittlerweile auf der Spacebase Startopia in Umlauf sind, ist der Ursprung, der in diesem Bericht aufgeführten Katzen, nicht mehr zurückzuverfolgen – oder gar zu beweisen. Während der Datenerhebung wurden Erzählungen von gestaltwandelnden Hunden zu Tage getragen, sowie eine scheinbar überwältigende Menge an Beweisen für einen „Arbeit für Kaffee“- Vertrag gesichtet, der einer koffeinsüchtigen getigerten Katze angeboten wurde. Zu diesem Zeitpunkt sind die gegebenen Informationen aus Sicht der Wissenschaft allerdings eher als exzentrische Gerüchte zu betrachten statt handfester Tatsachen.

(1) Cat Campaign

Die Folgenden Ergebnisse sind Auszüge aus „The Cats of Spacebase Startopia“, einer Sammlung an Erkenntnissen von Blorp McXanflomagulous. Ursprünglich aus dem Blorgeesian-L29 System, kam der Enthüllungsreporter als vielgereister Experte für Fellnasen zur Spacebase Startopia, um dem Katzenphänomen an Bord auf die Schliche zu kommen.


Notiz: Durch die äußerst subjektiven Quellen der Informationen (Quellen reichen von Party-Aliens über Netzwerktechniker bis hin zu überarbeiteten Weltraum-Wal-Trainern) alle hierunter aufgeführten Behauptungen sind rein hypothetisch bis genügend Daten erhoben werden, um die Ergebnisse signifikant zu belegen.

Fe-Li-Dae

Scheinbar das unglückliche Ergebnis eines Thunfisch-Experiments und einer unverschlossenen Labor Tür [Ich kann keine Aufzeichnungen darüber finden]. Ein Spacebase Startopia Urgestein versicherte mir die Außenlegierung bestünde nicht aus einer normalen Raumstation-Ummantelung, sondern aus einer ungemein großen Katze mit dem Namen „Fe-Li-Dae“.  [Es konnten Spuren von Lithium nachgewiesen werden und ein unverwechselbarer Geruch nach Fisch]

nayN

Als junges Kätzchen wollte „nayN“ unbedingt herausfinden was passiert, wenn man katzenhafte Neugierde mit einem Pop-Tart kreuzt und es in einen Materie-Wandler packt. Wartungsarbeiter bezeugen, dass nayN scheinbar in unregelmäßigen Abständen dabei beobachtet werden kann, wie sie außerhalb der Spacebase Startopia ihre Kreise zieht. Dabei muss noch ermittelt werden, woher die Spur aus Krümeln und Farben kommt, die im anderweitig kalten, leeren All fehl am Platz scheint. [Womöglich eine Mischung aus Lichtpartikeln, einem Backtalent und der Zahl 42]

01100011 01100001 01110100

Es wird behauptet, dass „01100011 01100001 01110100“ gelegentlich auf einem der unzähligen Monitore der Station auftaucht, um Grimassen zu schneiden, auf Rot blinkende Punkte einzuschlagen und allgemeinen Unfug zu treiben. Ein verärgerter Ingenieur erzählte mir, dass durch die Unterbrechung eines routinemäßigen Uploads einer gewöhnlichen Hauskatze, diese unfassbar niedliche Fellnase nun im Netzwerk der Spacebase Startopia ihren Spaß hat. [Der Ingenieur scheint mit seiner negativen Haltung gegenüber 01100011 01100001 01110100 in der Minderheit zu sein]

Miezepeter

Die erste Sichtung von „Miezepeter“, auch bekannt unter „Zen-Kitty“ oder „Grummelkatz“, liegt viele Jahre zurück. Der damals frisch eingestellt Kommunikations-Mitarbeiter berichtet von einem friedlichen, neugierigen Reisenden einer höheren Existenzebene, welcher eine konzentrierte Form des seltenen Elements GRP118 sein soll. Trotz seines betrübten Ausdrucks wurde mir bestätigt, dass Miezepeter keine bösen Absichten hegt, sondern – ganz im Gegenteil – eine mächtige parapsychische Verbindung nutzt, um jedem im Umkreis von 7.000.000.000km Trost zu spenden.

Mrs. Schnurris

Von allen Berichten, die bisher zusammengetragen wurden, ist diese Fellnase die mysteriöseste. Fuzzies, die ich dazu bringen konnte ihr Erfahrungen zu teilen, scheinen besorgt, sind allerdings fest davon überzeugt herablassendes Miauen gefolgt von einem selbstgefälligen Schnurren zu hören, wann immer sie in die Nähe der alten, mittlerweile gesperrten Brücke kommen. Zudem ist die Stations-KI VAL meist fast zeitgleich ebenfalls genau dort, wo die katzenartigen Laute vernommen wurden. Niemand konnte bisher bestätigen je eine Katze in der Nähe der alten Brücke, noch bei VAL gesehen zu haben, aber Mrs Schnurris scheint bisher die meisten Zeugen zu haben. [Ich werde morgen die alte Brücke selbst etwas genauer erforschen…]

Spacebase Startopia erscheint am 26. März mit Hilfe und Unterstützung dieser samtpfotigen Entwickler:

 

(3) Cat Campaign