Inside Urban Empire – Blut ist dicker als Wasser

Zum Spielbeginn von Urban Empire wählen Sie zunächst eine der vier einflussreichsten Familien von Swarelia als die Ihre: Sympathisieren Sie mit den kaisertreuen Aristokraten der von Pfilzens? Den Lebemännern aus der Familie Shuysky oder den fortschrittlichen Sant’ Elias‘? Oder schlägt Ihr Herz doch eher für die sozial eingestellten Kilgannons?

Wie auch immer Ihre Entscheidung ausfällt, die Wahl beeinflusst über den grundlegenden Verlauf des Spiels – je nach Ära verkörpern Sie ein Mitglied dieser Familiendynastie mit einer jeweils eigenen Geschichte und individuellen Eigenschaften. Im heutigen Blog-Beitrag möchten wir Ihnen gerne zwei dieser Familienmitglieder näher vorstellen: Simeon von Pfilzen und Dougal Kilgannon, Stammhalter ihrer Familien in der zweiten Generation.

Von Pfilzen vs. Kilgannon
Simeon von Pfilzen

Simeon von Pfilzen

Die beiden stehen sich in der zweiten Ära von Urban Empire als politische Rivalen gegenüber. Das Verhältnis ist allein aufgrund Ihrer Familiengeschichte bereits sehr angespannt: Während Simeon von Pfilzen ein glühender Verehrer traditioneller, konservativer Werte ist, verbittert durch eine unglückliche und erbenlose Ehe, gilt Dougal als engagierter Kämpfer für Bürgerrechte und Reformen. Der nagende Spott der privilegierten Familien gegenüber der Arbeiter-Vergangenheit der Kilgannons trägt außerdem nicht gerade dazu bei, die Beziehung der beiden Kontrahente zu entspannen. Die Lage spitzt sich zu, als von Pfilzen wutentbrannt Kilgannons Büro stürmt und ihm entgegenbrüllt, welch eine Schande seine Unterstützung des Frauenwahlrechts bedeutet.

Die Qual der Wahl
Dougal Kilgannon

Dougal Kilgannon

Als Spieler der Kilgannon-Dynastie haben Sie nun drei Optionen: 1) Sie sagen ihm, er soll verschwinden, 2) Sie stimmen zu, es sich noch einmal zu überlegen oder 3) Sie verteidigen Ihre Haltung.

Je nachdem, was Sie wählen, ergeben sich verschiedene Konsequenzen: 1) Die Konservativen werden in ihrer Opposition bestätigt und Sie verlieren ihr Wohlwollen. 2) Ihr Stand bei den Liberalen verschlechtert sich deutlich. 3) Sie gewinnen an Unterstützung bei den Liberalen, verlieren aber im Gegenzug Stimmen bei den Konservativen, die das Frauenwahlrecht umso stärker verhindern wollen.

Sie sollten dabei immer bedenken, dass die jeweiligen Konsequenzen auch immer von Ihren vorherigen Entscheidungen und Ihrem Stand bei den einzelnen Fraktionen abhängen. Wenn Sie zuvor bei den Konservativen hoch im Kurs standen, wird deren Reaktion weniger drastisch ausfallen; waren Sie jedohc bereits auf der Abschussliste, wird die Kluft merklich größer.

Wie würden Sie entscheiden?